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Schlüsselkompetenzenzu testen, gestaltet sich mit konservativen Mitteln als ein schwieriges Unterfangen. Die genaue Kenntnis über die Schlüsselkompetenzen seiner Schützlinge erleichtert dem Pädagogen nicht nur den Umgang und das allgemeine Verständnis. Das Wissen über Verhaltensstärken bietet zudem Ansatzpunkte zur Förderung und Verstärkung. Hunde sind, wie der Mensch auch, Jagdtiere. Durch die seit Jahrtausenden andauernde Symbiose zwischen Mensch und Hund ist beiden das kommunikative Verständnis füreinander "in die Wiege gelegt". Die Kommunikation mit dem Hund gestaltet sich durch die basalere Sprachebene authentischer und direkter. In der Kommunikation zwischen Klient und Hund spiegelt sich das Spektrum der Verhaltensstrukturen und deren Entstehung. Eine Videoaufnahme dieser Kommunikaion dient dem Pädagogen bei der Baratung mit seinem Kollegium, im Eltern[hilfe]gespräch und als Anschauungsmaterial bei der pädagogischen Arbeit. Wir fördern bei der Ausbildung unserer Hunde den "intelligenten Ungehorsam". Das heißt, daß die Hunde Befehle verweigern dürfen, die der Situation unangepaßt sind. Beispiel 1Oft erleben wir Situationen, in denen Kinder unangemessen häufig Befehle geben, ohne dem Hund eine positive Rückmeldung zu vermitteln. Aus einem solchen Verhalten kann man rückschließen, daß der natürliche Ablauf des Dominanzverhaltens von Befehl - Ausführung - Lob noch nicht bewußt ist. Beispiel 2Viele Kinder suchen sich gleich in der ersten Stunde das schwierigste Agility-Element aus: den Laufsteg. Der Hund wird dieses Element nur überwinden, wenn das Kind ihm genügend Vertrauen vermitteln kann. Beispiel 3Anstatt die Herausgabe des aktuellen Spielzeugs vom Hund zu fordern, veranstaltet das Kind ein "falsches" Spielangebot, ein Täschungsmanöver, um an das aktuelle Spielzeug zu gelangen. Die drei Beispiele zeigen erlernte Verhaltensstrukturen, die zwar zeitweise zum Erfolg führen, letztendlich aber den Nährboden für schwerwiegende soziale Probleme bieten. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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